GWQ spendet Preisgeld

Christian Mävers und Marius Hillebrand bei der Übergabe des Preisgeldes an den Vorsitzenden Reiner Ortmann und die beiden Koordinatorinnen Monika Hofmeister und Bettina Kutzscher

Die GWQ, eine Servicegesellschaft, die Leistungen für einen Zusammenschluss von (kleineren) Krankenkassen bündelt, hat ein Versorgungsmodell zur „integrierten Allgemeinen Palliativversorgung“ entwickelt (i-APV). Das Konzept will die Lücke zwischen Allgemeiner Ambulanter Palliativversorgung (AAPV) und Spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung (SAPV) schließen. Das klingt kompliziert, ist aber in unserer Arbeitspraxis und für unsere PatientInnen eine sehr wichtige Brücke für eine durchgehend hochwertige Versorgung.
Das Konzept ist z. Zt in Augsburg und München in der Erprobung, und eine Ausweitung auf weitere Bundesländer ist geplant und gewünscht.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin war von diesem Modell so beeindruckt, dass die GWQ im letzten Jahr mit dem Förderpreis für Ambulante Palliativversorgung ausgezeichnet wurde. Das Preisgeld spendete die Gesellschaft, die in Düsseldorf ihren Sitz hat, jetzt dem Hospizverein Düsseldorf Nord, der seit 26 Jahren in der Stadt sterbenskranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet und berät – und damit genau das Anliegen der i-APV als Arbeitsschwerpunkt hat.