Abschied nach 26 Jahren – Claus Frankenheim scheidet aus dem Vorstand aus

Es gibt Tage, da weiß man, dass sie kommen, aber wenn sie dann da sind….

Nach 26 Jahren Gründung, Aufbauarbeit, Geld zusammenhalten, Weichen stellen, Teamarbeiten, neue Mitarbeitende suchen und finden, hauptamtliche Mitarbeiterinnen einstellen, Geld gezielt und klug ausgeben, Büroräume finden und einrichten, Wachstum des Vereins fördern und miterleben, netzwerken, immer mehr Ehrenamtliche begrüßen kommt der Tag der Vernunft, die sagt:     „Es darf auch mal gut und genug sein.“

In der Mitgliederversammlung 2018 hat unser bisheriger Vorsitzender Claus Frankenheim seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben; das Schatzmeisteramt hatte er bereits 2017 weitergegeben.

Die Koordinatorinnen, Ellen Scherrer für die langjährige gemeiname Arbeit im Hospizforum und die Vorstände Reinhard Ortmann (neuer Vorsitzender), Ursula Schlesier-Mucko (stellvertr. Vorsitzende), Bernhardine Peters-Backes, Cornelia Brodeßer und Bernd Hildebrandt bedankten und verabschiedeten sich jeweils mit ganz persönlichen Worten für das, was sie an Claus Frankenheim geschätzt haben und von ihm und seinem Engagement behalten werden. Dafür hat der Vorstand ihm (erst als zweitem nach Margarete Göbel) die Ehrenmitgliedschaft des Hospizvereins verliehen.

Wo er viel seiner neu gewonnenen freien Zeit verbringen wird ist nicht schwer zu erraten – als passionierter Jäger liebt er sein Revier in der Eifel.                         Unser Dankeschöngeschenk für ihn: Eine Eifel-Jäger-Wildhüter-Torte zum Genießen!

Herzlichen Dank für alles und Glück und Segen für Sie Claus Frankenheim!

Die „Gratwanderer“ – Jeden Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr (außer feiertags) Gesprächskreis für Menschen mit lebensbedrohender Erkrankung ( nur nach Anmeldung unter 61 52 78 )

Menschen, die wissen, dass ihre Lebenszeit aufgrund einer bedrohlichen Erkrankung begrenzt ist, bewegen sich auf einem schmalen Pfad.

Sie sind Gratwanderer!                  

Wirklich fühlen, was in ihnen vorgeht, können nur Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Der Hospizverein Düsseldorf-Nord möchte dies aufgreifen und bietet diesen Gratwanderern Gelegenheit, sich – ohne Angehörige unf Freunde –

… untereinander auszutauschen

… über die eigenen Ängste zu sprechen

… darüber, was noch möglich ist in dieser so unbekannten Landschaft, die sie durchschreiten.

Wir laden Sie herzlich ein, um sich in geborgener und geschützter Atmosphäre ungezwungen begegnen zu können…

Ab dem 11. Mai jeden Donnerstag ( außer Feiertage ) von 16 – 18 Uhr

in die Räumlichkeiten des Hospizvereins, Grafenberger Allee 249

( nur nach Anmeldung unter 61 52 78 )

[Hier der Link zum Flyer]

Der Düsseldorfer Anzeiger hat in seiner Ausgabe v. 11.12.2017 über die Gratwanderer berichtet.

 

 

 

 

 

                         

 

 

 

 

 

Unsere Depandance in Düsseldorf-Oberkassel

Dem Wunsch unserer Patienten und Angehörigen vor Ort zu sein, sind wir nachgekommen.

Wir freuen uns, nun auch für unsere linksrheinischen Familien, Patienten und Interessierten passende Räumlichkeiten in der Burggrafenstraße 1 gefunden zu haben. In der Gemeinschaftspraxis Bartels/ Werhahn sind wir für Sie ab jetzt vor Ort (Termine nur nach Vereinbarung unter 61 52 78).

Gerne kommen wir auch zu einem ersten Gespräch, zu ihnen nach Hause.

Weitere Informationen entnehmen Sie unserem Flyer.

 

 

 

 

Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“ bei der RP

Ein schöner Artikel über unseren Beitrag zum Forumstag.

Plötzlich Patient
VON STEFANI GEILHAUSEN
Beim RP-Forumstag zur Vorsorge ging es um die Frage, wie man übers Sterben spricht.
Monika Hofmeister (links) und Bettina Kutzscher koordinieren die Einsätze der Ehrenamtler im Hospizverein. RP-Foto: Hans-Jürgen Bauer
Da geht man zum Arzt, weil ein Zipperlein nicht von alleine verschwindet – und dann ist alles anders. „Die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit verändert alles. Das eigene Leben, aber auch das der Familie“, sagt Monika Hofmeister. Sie und Bettina Kutzscher helfen Betroffenen mit dem Hospizverein Düsseldorf-Nord. 45 Ehrenamtler sind derzeit für Betroffene da, gehen mit ihnen spazieren, machen kleine Ausflüge. Dinge, für die der Pflegedienst keine Kostenstelle und die nächsten Angehörigen oft keine Zeit haben. Und es wird viel geredet. „Wir haben keine gemeinsame Geschichte mit den Patienten, das macht es ihnen einfacher, mit uns über das zu sprechen, was ihnen wichtig ist“, sagt Hofmeister. Und das ist es, was am Ende für den Sterbenden zählt.
Im RP-Forum Vorsorge hat sich der Hospizverein am Samstag vor rund 160 Besuchern vorgestellt, und über die Arbeit des Runden Tischs berichtet, der in Düsseldorf die Palliativversorgung verbessern will. „Ideal ist ein Netzwerk aus Haus- und Facharzt, der eingebundenen Kliniken und des Pflegediensts, damit wichtige Informationen nicht verloren gehen und der kranke Mensch sich auf das konzentrieren kann, was für ihn selbst wichtig ist.“ Und das muss keineswegs immer das berühmte „Angelegenheiten ordnen“ sein. „Das ist nicht jedem Patienten wichtig, und dann sollte man auch niemanden dazu drängen“, sagt Hofmeister, die in ihrem Vortrag auch auf die Bedürfnisse der Angehörigen einging, die das Sterben eines geliebten Menschen vor oft auch psychisch belastende Herausforderungen stellt.
Erleichtert würde das, wenn die Menschen mehr miteinander über das Tabuthema Sterben reden würden, machte Claus Frankenheim, selbst Vorsitzender des Hospizvereins und im Hauptberuf Bestatter, deutlich. Wenn die Familie weiß, wie der Angehörige denkt, nimmt das viele Sorgen in der Ausnahmesituation des Trauerfalls. So bleibt Zeit fürs Abschiednehmen und Raum für die Trauer. „Angehörige sollten sich nicht mit Streit und ungeklärten Fragen befassen müssen“, sagte Frankenheim.
Auch um Finanzen, ums Erben und Schenken ging es beim Forumstag, die Friedhofsgärtner stellten zudem nicht nur ihre Arbeit vor, sondern überraschten jeden Besucher mit einer Rose.
www.hospizverein-duesseldorf.de

25 Jahre Hospizverein Düsseldorf-Nord / 25 Jahre ambulante Hospizarbeit in Düsseldorf

Unser 25jähriges Jubiläum war ein tolles Fest und die Reaktionen unserer Gäste haben uns ganz überwältigt. Viele waren sehr berührt von der Mischung aus Leichtigkeit, Heiterkeit und Tiefgründigkeit unserer Mitwirkenden. Die Bigband des Humboldt-Gymnasiums hat mit ihrer Leistung begeistert, Petra Albrecht hat mit ihrem gewohnten Charme das Programm moderiert, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke überbrachte mit sehr persönlichen Worten die Glückwünsche der Stadt, Pantomime Nemo hat mit seiner Darbietung das Publikum zum Lachen und zum Ganz-leise-werden gebracht – und die beiden Old Ladies [was ein dickes Kompliment ist] Ellen Scherrer und Prof. Annelie Keil haben mit ihren geistreichen und originellen Vorträgen die Zuhörenden begeistert und bereichert. Was wollen wir mehr? Nix! Wir bedanken uns bei allen, die durch Mitwirken und Mitfeiern zu diesem Tag beigetragen haben!

Wenn wir heute über Hospiz und Hospizarbeit sprechen, dann sprechen wir über eine Leistung, die im Gesundheitswesen fest verankert ist, die Menschen mit einer Krankenversicherung als Versicherungsleistung in Anspruch nehmen können.

Als vor 25 Jahren der Hospizverein Düsseldorf-Nord e.V. gegründet wurde (damals unter dem Namen „Sterben ist Leben e.V.“) war daran nicht zu denken. Es gab noch kein stationäres Hospiz in Düsseldorf und auch kein ambulantes Angebot zur Begleitung Sterbender.

Aus dem Anliegen, die Betreuung Schwerkranker und ihrer Angehörigen zu verbessern und Wege zu einer ganzheitlichen Umsorgung und Begleitung zu erschließen, organisierten engagierte Menschen im Frühjahr 1991 eine Vortragsreihe zum Thema „Sterbebegleitung“. Die Resonanz auf dieses Angebot war überwältigend groß. Über 100 Menschen kamen zu jedem der vier Abende. Das war für die Verantwortlichen das klare Signal, dass es hier einen Bedarf gab, der nicht einfach ignoriert werden konnte und sollte.

Auf dieser Grundlage fand sich ein Kreis von Bereitwilligen, die mit großem Einsatz und viel Initiative ein Konzept erarbeiteten, das mit der Gründung des 1. Ambulanten Hospizvereins in Düsseldorf im September 1992 den Grundstein legte für eine inzwischen fest verankerte und qualifizierte Arbeit. Heute hat der Verein über 300 Mitglieder; drei hauptamtliche Koordinatorinnen und über 40 Ehrenamtliche sind in der Begleitungs- und Vorstandsarbeit aktiv.

 

Andacht für die Verstorbenen des vergangenen Jahres

"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest." Psalm 91,11Quelle: Couleur - pixabay.com

„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Psalm 91,11

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in unserer Jahresandacht der Menschen zu gedenken, die wir im letzten Jahr begleiten durften und auch die Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld mit einzubeziehen. Wir feiern unsere Andacht immer am Donnerstag vor der Karwoche, in diesem Jahr am 10. April 2014 um 19.00 Uhr in der Thomaskirche, Eugen-Richter-Str. 10 (40470 D´df-Mörsenbroich).

Sie und Ihre Angehörigen sind herzlich willkommen!